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2005-162 [2017/06/19 10:56]
admin
2005-162 [2019/03/09 17:42] (aktuell)
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 +* Erläuterungen zum Inventar siehe [[Legende]]
  
 +==== Objekt-Nr. 2005-162 ====
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 +===== Anonym, England ​   / GB =====
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 +===== Zylindrische Flöte in C, Holz =====
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 +===== Typus ‚Old System‘ =====
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 +===== um 1900 =====
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 +{{ :162-1.jpg |}}
 +{{:​162-2.jpg?​300|}}{{ :​162-4.jpg?​100|}}{{ :​162-5.jpg?​220|}}{{ :​162-3.jpg?​210|}}
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 +**Konstruktion:​** Grenadill. C-Fuss. Kopfstück ohne eingelegtes Metallrohr; mit Korkspindel und Indexstift (Metall). 14 Klappen mit geschlossenen Deckeln aus Neusilber; acht Klappen offenstehend,​ an Achsen; sechs Klappen geschlossen,​ davon Lang-F, Gis und B einzeln stehend.
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 +**Masse:** Lt 68.2 / Ls 60.4 / Dm 18.5 – 18.8 / ML 11.3 x 10.1 / A1 = 435 Hz
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 +**Signatur**:​ keine
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 +|**Zustand:​**| 2| ​  Riss im Kopfstück (repariert);​ Lack stellenweise     fehlend|
 +|**Spieleigenschaften:​**| 2| flacher Klang. Intonation relativ schwierig|
 +|**Seltenheit:​**| 2| ​ Instrument von eher einfacher Machart|
 +**Hersteller:​** Als erstes ‚Hybrid-Modell‘,​ das die Vorzüge des Böhm-Systems - u.a. starker und homogener Klang; verbesserte Intonation -  mit der gewohnten Griffweise der bisherigen konischen Mehrklappenflöten verband, entwickelte Richard Carte um 1851 sein ‚Old System‘ Modell (s. [[2017-242]]. Er versah das zylindrische Rohr mit  grossen und akustisch korrekt positionierten Tonlöchern und mit einer Klappenmechanik,​ welche durch eine Kombination von offenstehenden und geschlossenen Klappen die herkömmlichen Griffe weitgehend bewahrte. Diese ‚Old System’-Flöten waren in England sehr populär und wurden neben Rudall Carte & Co. auch von zahlreichen anderen Firmen produziert.