* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende

Objekt-Nr. 2016-8

Konstruktion: Korpus Nylon weiss; Mundplatte Acryl schwarz. 4teilig. Bohrung konisch. Klappe aus Messing.

Masse: Lt 65.3 / Ls 57.5 / Dm 18.5 – 14.2 / ML 8.5 x 8.5 / A1 = ca. 400 Hz

Signatur: / 3D 203 /

Zustand: 3
Spieleigenschaften: 2 Ansprache und Klangfarbe etwas ungewohnt, C2 sehr hoch
Seltenheit: 3 Prototyp, Unikat

Hersteller: Antoine Delerablée ( 1686 1734) war erst Mitarbeiter, später Schwiegersohn und Nachfolger von Pierre Naust ( s. 2007 - 7). Nach seinem Tod 1734 übernahm Thomas Lot die Werkstatt (und seine Witwe Jeanne, geb. Naust). Delerablée arbeitete u.a. für berühmte Flötisten wie Michel Blavet und Pierre Dancian Philidor; möglicherweise fertigte er auch Instrumente für Johann Joachim Quantz. Die einzig (?) erhaltene Flöte von Delerablée befindet sich in der Bate Collection in Oxford. Ihre Vermessung durch A. Williams, G. Fairley und D. Hickey (London Guildhall University, 1994) bildete Grundlage für das vorliegende Instrument, das von Ricardo Simian als wohl erste Traversflöte der Schweiz in 3D-Drucktechnik hergestellt wurde. Ein Vergleich ihrer Spieleigenschaften mit dem Original steht noch aus.