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 **Signatur:​** auf Korpus und Fussteil / EULER / FRANKFURT /  **Signatur:​** auf Korpus und Fussteil / EULER / FRANKFURT / 
  
-|**Zustand:​**| 2| Risse in Kopfstück und Stimmzug (repariert und mit Messingring am Stimmzug verstärkt);​ Austiefung der Fingerlöcher A, G und E| +|**Zustand:​**| 2| Risse in Kopfstück und Stimmzug (repariert und mit Messingring am Stimmzug verstärkt) ​und im Herz-/​Fussteil; Austiefung der Fingerlöcher A, G und E|
 |**Spieleigenschaften:​**| 3| voller Klang; Intonation trotz teilweise veränderten Grifflöchern gut; A3 etwas schwierig| |**Spieleigenschaften:​**| 3| voller Klang; Intonation trotz teilweise veränderten Grifflöchern gut; A3 etwas schwierig|
 |**Seltenheit:​**| 3| |**Seltenheit:​**| 3|
  
-**Hersteller:​** August Anton Euler (1808 - 1873) lernte den Instrumentenbau bei seinem Vater Philipp Otto Euler (1760 - 1834), der seit 1810 eine Werkstatt für Holzblasinstrumente in Frankfurt am Main betrieb. August Anton E. arbeitet ​12 Jahre im väterlichen Betrieb, bevor er ihn 1834 übernahm und bis zu seinem Tod 1873 weiterführte. Die Euler'​schen Flöten entsprachen in ihrem Konzept den Wiener Instrumenten von Ziegler ( z.B. [[2009-86]],​ [[2014SB-87]],​ [[2014SB-88]]) und Koch ( [[ 2012-84]]) und waren von guter Qualität. So soll etwa der Philosoph Arthur Schopenhauer während seiner Frankfurter Zeit auf einer Euler gespielt haben. - Das vorliegende Exemplar weist Austiefungen mehrerer Fingerlöcher auf (ev. wegen kurzer Finger des ursprünglichen Spielers?), was eine Korrektur des A-Loches zur besseren Intonation bedingt. ​+**Hersteller:​** August Anton Euler (1808 - 1873) lernte den Instrumentenbau bei seinem Vater Philipp Otto Euler (1760 - 1834), der seit 1810 eine Werkstatt für Holzblasinstrumente in Frankfurt am Main betrieb. August Anton E. arbeitete ​12 Jahre im väterlichen Betrieb, bevor er ihn 1834 übernahm und bis zu seinem Tod 1873 weiterführte. Die Euler'​schen Flöten entsprachen in ihrem Konzept den Wiener Instrumenten von Ziegler ( z.B. [[2009-86]],​ [[2014SB-87]],​ [[2014SB-88]]) und Koch ( [[ 2012-84]]) und waren von guter Qualität. So soll etwa der Philosoph Arthur Schopenhauer während seiner Frankfurter Zeit auf einer Euler gespielt haben. - Das vorliegende Exemplar weist Austiefungen mehrerer Fingerlöcher auf (ev. wegen kurzer Finger des ursprünglichen Spielers?), was eine Korrektur des A-Loches zur besseren Intonation bedingt. ​