* Erläuterungen zum Inventar siehe Legende
Konstruktion: Neusilber, versilbert. C-Fuss. Klappendeckel geschlossen. G offset; Gis geschlossen. C/D- und Cis/Dis - Triller. Zusatzhebel für B.
Masse: Lt 67.0 / Ls 60.0 / Dm 19.0 / ML 12.5 x 10.5 / A1 = ca. 442 Hz
Signatur: auf Kopfstück / GEMEINHARDT / ( Initialen) KGg / ELKHART. IND. /. Auf Korpus / (quer) GEMEINHARDT / MFD. BY / K. G. GEMEINHARDT CO. / - INC - / ELKART: IND: / M.I. / 111221 /.
Etui original
| Zustand: | 2 | = alte Polster. Deutliche Gebrauchsspuren |
| Spieleigenschaften: | 3 | = heller, offener Klang, etwas unbeweglich. Intonation gut, Cis2 hoch |
| Seltenheit: | 1 |
Hersteller: Kurt G. Gemeinhardt (1908 – 1974) entstammte einer Instrumentenmacherfamilie aus Markneukirchen, lernte das Handwerk bei seinem Vater und kam in den 1920er Jahren nach Elkhart / Indiana, wo er für die Fa. Selmer arbeitete. 1948 machte er sich selbständig und spezialisierte sich schon bald auf die Herstellung von Anfänger-Instrumenten, die er durch maschinelle Massenfabrikation billig, aber doch in guter Qualität produzieren konnte. Heute gehört die Firma Gemeinhardt Co. zu den weltweit grössten Produzenten von maschinell hergestellten Metallflöten. - Der vorliegende Typus M1 gleicht stark den - qualitativ allerdings deutlich besseren - Haynes-Flöten aus derselben Zeit (s. 1968-152).